Währung Bali – Geld abheben, Kreditkarten, Gebühren

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Wer einmal Millionen scheffeln und à la Dagobert Duck im Geld schwimmen möchte, kommt auf Bali ganz sicher auf seine Kosten. Denn ein einzelner Euro hat bereits einen Gegenwert von rund 14.000 Indonesischen Rupiah (IDR). Ein kleines Bier kostet somit Tausende, ein Zimmer in einem Hotel * mitunter Millionen. Das Rechnen mit der Indonesischen Rupiah, Währung auf Bali und in ganz Indonesien, bedeutet für manchen Urlauber eine Herausforderung. Im Zweifelsfall hilft ein Taschenrechner.

Auf Bali sind sowohl Banknoten als auch Münzen im Umlauf. Münzen werden jedoch allenfalls beim Zahlen kleinerer Beträge wie für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln benötigt. Ansonsten wird mit Scheinen bezahlt. Geldscheine gibt es als 1000er-, 2000er-, 5000er-, 10.000er-, 20.000er-, 50.000er- und 100.000er-Banknoten. Da schon 100 Euro einen Gegenwert von rund 1.450.000 Indonesischen Rupiah haben, reicht bei derartigen Mengen Scheinen ein herkömmliches Portemonnaie kaum aus.

Währung auf Bali - Wechselkurse

1.000 Indonesische Rupiah (IDR) = ca. 0,07 Euro; 2.000 IDR = 0,14 Euro; 5.000 IDR = ca. 0,34 Euro; 10.000 IDR = 0,69 Euro; 20.000 IDR = 1,40 Euro; 50.000 IDR = 3,40 Euro; 100.000 IDR = 6,90 Euro. Die tagesaktuellen Kurse könnt ihr euch im Internet beispielsweise bei oanda.com anzeigen lassen.

Kreditkarten und Gebühren

Touristen müssen auf Bali nicht zwangsläufig mit einem Sack voll Geld herumlaufen. Die meisten größeren Hotels *, Restaurants, Bars, Tauchbasen und Geschäfte akzeptieren auch gängige Kreditkarten wie MasterCard, Visa- und American-Express-Card. Allerdings werden beim Bezahlen mit einer Kreditkarte in der Regel Gebühren erhoben. Diese können bis zu 10 Prozent betragen.

ATM häufig leer

Geld beschaffen kann auf Bali unter Umständen ein schwieriges Unterfangen sein. Zwar gibt es in allen größeren Touristenzentren, Städten und auch in vielen Dörfern Geldautomaten (ATM), doch sind diese oftmals leer oder geben nur vergleichsweise geringe Maximalbeträge aus. Die Maximalbeträge liegen je nach Bank und Geldautomat in der Regel zwischen 500.000 und sehr selten zweieinhalb Millionen Rupiah (ca. 34 bis 170 Euro). Um an eine größere Summe Bargeld zu kommen, ist man somit meist gezwungen, gleich mehrere Abhebungen hintereinander vorzunehmen. Allerdings funktioniert das nur, solange der Automat noch über ausreichend Geld verfügt. Ist der Vorrat erschöpft, hilft nichts anderes, als sich einen neuen Geldautomaten zu suchen.

So lassen sich auf Bali Bankgebühren sparen

Nachteil der vergleichsweise geringen Maximalbeträge, die auf Bali an den ATM (Automated Teller Machines) ausgegeben werden, sind die sich dadurch schnell summierenden Bankgebühren. Doch die Gebühren können auch gespart werden. Die kostenlose Santander 1PlusCard beispielsweise ermöglicht es, weltweit kostenlos Bargeld abzuheben*. Ich selbst habe gute Erfahrungen mit der Karte gemacht und auf meinen Reisen so zig Euro Bankgebühren gespart.

Neben gängigen Kreditkarten akzeptieren die ATM auf Bali auch EC-Karten mit Maestro- oder Cirrus-Logo.

Banken, Wechselstuben, Travellerschecks

Gegen Vorlage einer Kreditkarte kann Bargeld auf Bali auch direkt bei den Banken abgehoben werden. Travellerschecks hingegen werden nicht von allen Geldinstituten akzeptiert. Alternativ bieten sich zum Einlösen von Reiseschecks auch Geldwechselstuben (Money Changer) an. Allerdings gelten auf Bali nicht alle Geldwechselstuben als seriös.

Bei Ausflügen in entlegenere Gebiete Balis oder auch zu den Nachbarinseln empfiehlt es sich, ausreichend Indonesische Rupiah mitzunehmen. Denn nicht überall gibt es ATM beziehungsweise Hotels und Restaurants, die Kreditkarten akzeptieren.

Dollar für den Notfall

Das Bezahlen mit US Dollar ist auf Bali weniger Gang und Gäbe als in anderen asiatischen Ländern wie beispielsweise Kambodscha. Wer für den Notfall dennoch Dollar in der Tasche haben möchte, sollte darauf achten, dass die Banknoten weder zerknittert noch vor 2001 gedruckt sind. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Scheine als Zahlungsmittel nicht akzeptiert werden.

Tipps für Bali-Reisende

Hotels *, u. U. auch Tauchkurse, organisierte Touren etc. schon vor der Abreise bezahlen. So können auf Bali anschließend teure Bank- und Kreditkartengebühren gespart und lange Suchereien nach funktionierenden Geldautomaten vermieden werden.

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Gudrun Brandenburg

  • Gudrun
  • Hi, ich bin Gudrun, Redakteurin, Anfang 50, lebe in Berlin, liebe Südostasien und schreibe für dich klick-bali.de. In meinem Online-Reiseführer erfährst du alles, was du für deinen Bali-Urlaub wissen musst. Ich wünsche dir eine tolle Reise! Schön, dass du hier bist!
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